Donnerstag, 31. Dezember 2009

Rum & Zigarre

Rum & Zigarre ein weiteres Seminar des Rumclubs! Viele Menschen möchten heute nicht nur konsumieren, sie möchten auch ihr Wissen vertiefen über die Dinge, die sie so sehr mögen. Genau dafür haben wir dieses Seminar ins Leben gerufen. Vor 2 Jahren habe ich mit Miguel http://www.privatecigars.net zusammen begonnen diesen Workshop anzubieten. Die Nachfrage gab uns recht und wir haben viele Aficionados kennen gelernt. Erleben Sie in einer gemütlichen Lounge-Atmosphäre die Kombination aus Cigarren und Rum. Lassen Sie sich in unserem Seminar von der Besonderheit und der Vielfalt handverlesener Longfillercigarren und dem dazu ausgesuchten Rum verzaubern. Erfahren Sie ein umfangreiches Grundwissen über die Herkunft, den Anbau, die Ernte, die Fertigung und erleben Sie die feinen Unterschiede mit ihren eigenen Sinnen. Sie werden von einem Cigarrenconnaisseur in die Geheimnisse des Anbaus und der Herstellung einer Cigarre und von einem Rumsommelier in die Geschichte des Rums und seine Produktion eingeführt. Sie erhalten 3 Longfiller Cigarren aus der Dominikanischen Republik und dazu verkosten Sie sieben 1cl Rums. Ihren Favoriten können Sie anschließend in aller Ruhe genießen. Sie sollten mindestens 18 Jahre alt sein und sollten nicht unter Alkohol-Unverträglichkeit leiden! ca. 4 Stunden - 79,- EUR pro Person - zwischen 6 bis 20 Teilnehmer Grundkenntnisse in Cigarren und Rum 3 Longfiller Cigarren aus der Dominikanischen Republik 7 mal 1cl Rum 1 mal 4cl Rum Nächste Termine: 16.01.10 Beginn jeweils 19:00 Uhr

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Einen Tag vorm Jahreswechsel sind Triobar & Rumclub ein letzes mal im Einsatz - natürlich nur für dieses Jahr;) Ab 21:00 Uhr freuen wir uns, den einen oder anderen unserer Freunde und Gäste persönlich zu begrüßen. All denjenigen, die es nicht schaffen, wünschen wir einen Guten Rutsch und gesundes Neues Jahr. Wir freuen uns auf 2010 und haben schon ein paar Überraschungen....

R U M - seine Geschichte - Legenden - Cocktails

R U M - seine Geschichte - Legenden - Cocktails ist ein neuer Barkurs, den ich ab dem nächsten Jahr anbiete! Das ertse Mal wird er am 23.01.2010 statt finden. Sie wollen etwas über Rum erfahren? Dann besuchen Sie dieses Seminar, und lassen Sie sich verzaubern von der Welt des Rums mit all seinen Facetten. In etwa 3 Stunden wird erzählt woher er kommt, wie er zu dem wurde, was er heute ist. Sie hören Piratengeschichten oder wie der Daiquiri entstand und vieles mehr..... Rum ist die Spirituose mit der größten Vielfalt. Es wird heute geschätzt , dass es ca. 16.000 Abfüllungen gibt. Er wird fast überall auf der Welt produziert, gelagert, geblendet und vor allem getrunken. Sie werden sieben verschiedene Rums verkosten und lernen weltbekannte Rum-Cocktails (Daiquiri, Mai Tai, Planters Punch, Pina Colada) kennen. Dirk Becker, Rumambassador und Inhaber des Rumclub Berlin, führt Sie durch das Seminar. Facts: Nächste Termine: 23.01.10, 27.02.10, 27.03.10, 3.04.10 Beginn jeweils 14:30 Uhr Mindestalter 18 Jahre - keine Alkoholunverträglichkeit Dauer ca. 3 Stunden - Teilnehmer 2-8 Personen 7 Rums, 5 Cocktails, Wasser, Brot, Urkunde, Handout, 79.- € pro Person Infos und Anmeldung unter seminar@drum-cigarclub.de oder 0177 936 93 16

Dienstag, 29. Dezember 2009

Cuba Libre oder Something is wrong

Der Cuba Libre ist wohl das Stiefkind der Longdrinks. Während Wodka mit allen möglichen Energy-Geschichten oder Fruchtsäften angeboten wird und man bei einem Gin & Tonic nach der Gin- und der Tonic Sorte gefragt wird, bekommt man einen Cuba Libre eher lieblos bis verachtend hingestellt. Offensichtlich hat der Cuba Libre keine Lobby mehr? Sind Menschen die ein solches Getränk bestellen die Mühe nicht wert? Selbst wenn wir Cuba Libre nur mit Cubanischem Rum anbieten wollten, könnten wir verschiedene Marken und Alterstufen anbieten und ebenso wäre es ein leichtes, unterschiedliche Cola anzubieten. Darüber hinaus bestünde die Möglichkeit Rum aus anderen Ländern anzubieten und ihm meinetwegen einen Landestypischen Namen zu geben oder ihn einfach als Rum & Coke zu betiteln. Auf jeden Fall hat er das nicht verdient - Cuba Libre, da bekommt der Ausruf eine ganz neue Bedeutung;)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnacht

Ich wünsche allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Mit diesen Wünschen verabschiede ich mich bis zum 6.01. in den Winterschlaf. Eine Ausnahme gibt es dann aber doch, am 29.12.2009 sind die Barbesetzer zum letzten Mal im Galander zu Gast. Selbstverständlich lassen wir uns nochmal ein besonderes Menue einfallen;) Der Rumclub ist bis zum 6.01.2010 geschlossen!

Dienstag, 22. Dezember 2009

No Chance for the Grinch

So, hier nun das ganze Menue für heute Abend! Barbesetzer vs Grinch ~~~ Winter-Dream 7,00 € Orangensaft, Milch, Licor 43, Zimt ~~~ Santa Punch 8,50 € Infused Cranberry Nektar, Apfelsaft, Blue Bay Rum, Licor 43 ~~~ Triobar Hot Buttered Rum 7,50 € Apfelsaft, Old Monk, Butter, Zimt, Vanille ~~~ Monks EggNogg 9,00 € Old Monk Rum, Zucker, Milch, Ei, Muskat ~~~ Grinch Punch 8,50 € Pflaumensaft, Infused Cranberry Nektar, Old Monk, Portwein ~~~ Silver Christmas Sour 8,00 € Tanqueray No.Ten, Eiweiss, Zitrone, Orange, Zucker, Soda ~~~ Flamed Heart of Christmas 10,50 € Johnnie Walker Blue Label, Sternanis, Zimt, Portwein, Honig ~~~ Champagne for the real Grinch 12,50 € Kirschwasser, Orange-Bitter, Champagner, Homemade Grenadine ~~~ Zum vorletzten Mal die Barbesetzer im Galander Galander, Grossbeerenstr 54, Berlin-Kreuzberg

Montag, 21. Dezember 2009

Barbesetzer

So, morgen sind die Barbesetzer zum vorletzten Mal im Galander zu Gast. Wir werden morgen also nochmal das Thema .ei.n...t aufgreifen. Na was könnte das wohl sein? Von meiner Seite werden folgende zwei Drinks auf der Karte stehen: Santa´s Punch Christmas Infused Cranberry Nektar, Apfelsaft, Blue Bay Rum, Licor 43 EggNogg Old Monk Rum, Zucker, Milch, Ei, Muskat mal sehen, was Kollege Mike sich einfallen lässt ;) Die Barbesetzer werden im kommenden Jahr an neuen Orten aufspielen und ich glaube, das wird ganz spannend. Mehr dazu demnächst auf diesem Blog.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Feuer bei Wray Nephew (Appleton)

Vor einigen Tagen hat ein Feuer hat bei Wray Nephew in zwei Rum Lagerhäuser und einer Fass Werkstatt schweren Schaden angerichtet. Laut Aussage von David McConnel (Managing Director) hat der Vorfall aber keinen Einfluss auf die Versorgung mit Produkten von Wray Nephew! Die Lagerung findet in Jamaika an unterschiedlichen Stellen statt. Durch diese Maßnahme wird das Risiko eines Supergaus stark geschwächt. Verletzt wurde wohl niemand! Die Höhe des entstandene Schadens steht noch nicht fest.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Cachaca kann was

Gestern habne wir ein kleines Cachaca-Tasting abgehalten. Dietrich Flath von cachaca-online.de hat uns seine Neuentdeckungen aus Brasilien präsentiert. Wir haben 8+1 Cachaca verkostet. Das war eine wirklich spannende und angenehme Geschichte. Besonders interessant fand ich den Einfluss der sehr unterschiedlichen Hölzer. Zum Beispiel das Balsamo Holz hat mir sehr gut gefallen. Ein Cachaca hatte ein klassische Eichenholz Lagerung erfahren und das hat man sofort erschmecken können. Dadurch rückt er sehr dicht an Rum heran, super gemacht, keine Frage. Allerdings verliert er etwas vom Cachaca-typischem Geschmack. Übrigens war das der der Magnifica der sehr leidenschaftlich von einem Mann destilliert wird, den man den Cachaca Professor nennt - João Luiz Coutinho de Faria. Meine beiden Favoriten waren der Sabinosa Preciosa und der Boazinha Balsamo. Ich freue mich schon auf den Stoff und hoffe, dass er bald in Berlin ankommt. Wir werden dann natürlich ein Tasting für alle interessierten anbieten. Übrigens +1 war der Casa Buco, den ich schon länger in meiner Bar stehen habe. Als mich letzte Woche ein Weinhändler seinen Casa Buco, den er neu im Portfolio hat, probieren lies, war ich sehr überrascht. Ich vermisste den gewohnten, genialen Geschmack. Wir haben dann gestern noch einmal eine Gegenprobe gemacht und siehe da, die neue Abfüllung unterscheidet sich von der alten, es fehlt etwas an Kraft und Ausdruck.

Mittwoch, 18. November 2009

Kann man den Alkoholgehalt schmecken?

So manch ein Gast meint, dass er den Alkoholgehalt „erschmecken“ kann.

Das ist allerdings so nicht richtig.

Ich hatte gestern mit einem Kollegen aus der Weinzunft ein Gespräch darüber.

Er ist der Ansicht, dass man beim Wein den Alkoholgehalt schmecken kann und dass das bei Spirituosen auch so sein müsste. Daraufhin habe ich ihm zwei Overproof Rum probieren lassen.

Zuerst den Overproof von Wray & Nephew mit 63% und dagegen eine Neuentdeckung aus London.

SUNSET EXTRA STRONG heißt dieser Rum, kommt aus St. Vincent und hat 84,5%.

Es kam wie es kommen musste, der Wray Nephew wurde als der Rum mit dem höheren Alkoholgehalt identifiziert. Diese Versuchsreihe habe ich auch schon in anderen Kombinationen aufgestellt und das Fazit lautet - Vol. % kann man nicht schmecken - zu viele Faktoren haben Einfluss auf den Geschmack und die scheinbare Stärke.

SUNSET EXTRA STRONG mit 84,5%, da schreit natürlich jeder auf - das kann man doch nicht trinken- kann man doch! Dieser Rum kommt extrem mild rüber, bedenkt man die Vol.%. Er ist sehr fruchtig mit einem tollen Zuckerrohrgeschmack. Destilliert wird er in einer Doppelsäule die er mit 87,5% verlässt und dann auf 84,5% verdünnt wird;)

Die St. Vincent Destille verwendet Melasse aus Guyana für ihre Rums. Für dieses Produkt kann man dem Destiller nur höchsten Respekt entgegen bringen. Alle, die ihn probiert haben, waren begeistert. Mit ein paar Tropfen Wasser blüht er noch mal richtig auf, wird ganz fett und eignet sich somit auch hervorragend zum Mixen.

Ich hoffe, dass wir ihn bald auch in Deutschland bekommen. Bei mir steht er ja schon;)

Freitag, 13. November 2009

Das Kaminzimmer

So, endlich ist es geschafft. Das Kaminzimmer / Smokers Lounge ist fertig! Wer Lust hat, kann sich am Mittwoch den 18.11. bei einem Gläschen Zacapa davon überzeugen und wer es gar nicht aushält, der kommt heute vorbei;) call 0177 936 93 16

Mittwoch, 4. November 2009

Macanudo 1968 live Event

Vor ein paar Tagen hatten wir in Miguels Cigarlounge, wo immer Donnertsags der Rumclub vertreten ist, ein kleines Event. Christian Aybar aus der Dom. Rep. ist dafür extra nach Berlin gekommen und hat die 1968 frisch für uns gerollt. Eine frisch gedrehte Zigarre ist immer etwas besonderes. Sie hat ein anderes, leichteres Zugvehalten und auch geschmacklich ein anderes Auftreten. Meist sind sie auf eine sehr angenehme Art würziger. 1968 kaufte General Cigar die kleine Manufaktur Temple Hall auf Jamaica, wo Cigar Master Ramon Cifuentes schon bald seine erste Macanudo, die Macanudo Café, kreierte. Zum vierzigjährigen Jubiläum wurde die 1968 auf den Markt gebracht und nun mit der Zigarrenroller Tour, intensiv in Deutschland von Arnold Andre´ vorgestellt. Ich persönlich empfinde die Macanudo als eine mittelkräftige, würzige und sehr ausgewogene Tabakkomposition. Der Blend der Einlage besteht aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken, die zur Geschmacksintensivierung in mit Palmrinde umwickelten Ballen und Holzfässern reiften. Dabei wurden die nicaraguanischen Tabake von der Vulkaninsel Ometepe exklusiv für diese Cigarre gezogen, die sich perfekt mit dem Habano Connecticut-Umblatt und einem San Agustin-Deckblatt aus Honduras verbindet. Passend zu dieser Zigarre habe ich einen Cocktail auf Basis von Brugal Anejo kreiert, den ich Dominican Velvet genannt habe. Er betseht aus Brugal Anejo, Feigenmarmelade, Portwein, Pflaumensaft, frischem Limettensaft und Chocolate Bitter. Wir hatten wieder einmal einen tollen Abend unter Genussfreunden mit vielen guten Gesprächen dazu gute Drinks und jede Menge Zigarren. In der Spitze waren wir ungefähr 40 Gleichgesinnte - wow was für ein Spass. Wir freuen uns schon auf den nächsten Event am 26.11.2009. Diesmal wird Luis Lopez die 1495 von La Aurora im Robusto Format für uns drehen. Wer Interesse hat dabei zu sein, meldet sich bitte bei mir.

Dienstag, 27. Oktober 2009

London UK Rumfest Tasting

Gerade aus London vom UK Rumfest zurück, möchten wir euch die einmalige Chance bieten, ein paar Rums zu probieren. Einige gibt es noch nicht auf dem deutschen Markt und teilweise sind sie nicht einmal auf dem europäischen Markt zu finden. Vielleicht schaffen sie es auch nie bis dort hin zu kommen!

Wir haben ein Sample von 9 Rums mitgebracht, die ihr / Sie am

6.11. ab 20:00 Uhr oder am

9.11. ab 18:00 Uhr

für 29,00 Euro probieren könnt.

Der Vorrat ist nicht unbegrenzt, also First come, first serve!

Reservierungen unter 0177 936 93 16 oder 0163-2075677

Montag, 26. Oktober 2009

UK Rumfest

Zurück vom UK Rumfest gibt es einiges zu berichten. Als wir auf die Messe kamen, war unser erster Gedanke " das ist aber klein und überschaubar, da brauchen wir nur einen Tag." Allerdings wurde uns dann schnell klar, dass dem nicht so ist. Die Messe ist sehr intensiv, wir hatten tolle Gespräche und ca. 60% der Produkte waren neu. Heute werden erstmal alle Kontakte und Notizen sortiert und über die Rums wird dann in den nächsten Tagen berichtet. Wie bereiten natürlich auch einen speziellen Rumfest-Abend vor, wo viele der Neuheiten probiert werden können! An dieser Stelle gratuliere ich noch mal Ian Burrell zu einer wirklich gelungen Veranstaltung. thx Ian

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Mount Gay Extra Old

Mount Gay Extra Old ist ein Rum, der in unseren Breiten noch nicht überall bekannt ist. Dabei ist Mount Gay einer der ältesten Rum, nachweislich seit 1703 auf Barbados produziert. Verwendet wird nur das Zuckerrohr aus Barbados, dessen Saft nach einer 36 bis 48 stündigen Fermentation entweder im Pot Still (Kupferblase) oder im Column Still (Säulenanlage) destilliert wird, bevor er Jahre in 200 l Bourbonfässern verbringen darf. Schließlich wird der Inhalt der Fässer, der 8-15 Jahren im Fass reifte, geblendet. Dabei werden sowohl Column wie auch Pot Still verwendet. Mount Gay nutzt drei Blendtanks, die. hintereinander durchlaufen werden. Nach einer Filtration wird der Extra Old auf minus 10 Grad gekühlt und dann abgefüllt. Dieses Verfahren wird bei allen Produkten angewandt.

Das Ergebnis ist ein Rum, golden-bernsteinfarben mit vollem Aroma, extrem mild, mit einem langen Abgang. In der Nase und am Gaumen findet man sehr komplexe Aromen von Vanille, süßer Banane, Aprikose, Karamell, Tabak und einem Hauch von Fenschelsamen.

Eines merkt man schnell auf Barbados, Rum ist hier ein Lebensgefühl. Dave Broom schreibt in seinem Buch RUM: „Hier ist man der Heimat des Rums so nahe wie sonst nirgendwo“.

Noch ein Satz zum Wortteil Gay - Mount Gay was gay before gay was gay

Mount Gay, Uk Rumfest oder wieder eine Woche im Zeichen des Rums

Am Montag war ich in Hamburg zum Sailors Dream Matchrace eingeladen. Mount Gay hatte 65 Bartender eingeladen ein Cocktail Rezept einzureichen. Die 15 Auserwählten durften dann nach Hamburg. War ein echt cooler Tag, sehr entspannt, gut versorgt und Sport durften wir auch machen. Auf Profi Segel-Rennziegen haben 4 Teams um die Wette gesegelt, natürlich mit erfahrenen Skipperinnen und Skipper. Danach wurde gemixt, getrunken, gegessen, getrunken - naja was Bartender so tun wenn sie auf einem Haufen sind;) Mehr Bilder dazu hat Basti ins Netzt gestellt! guckst du hier http://www.flickr.com/photos/43768601@N07/show/ und einen Artikel zum Wettbewerb gibt es hier http://www.mixology.eu/de/blog/rene-foerster-gewinnt-die-mount-gay-eclipse-trophy-hamburg Am Dienstag dann ein kleines Rumbattle im Galander, wo wir ja als Barbesetzer auftreten. Rum Gimlet gegen Rum Sour, oder Barbados gegen Jamaika. Morgen früh geht es nach London zum UK Rumfest! Bin schon sehr gespannt und freue mich natürlich, dass ich die eben auf Barbados kennen gelernten Jungs so schnell wiedersehe.

Montag, 12. Oktober 2009

Sailors Dream

Mount Gay hatte einen kleinen Contest unter dem Motto "Sailors Dream" ausgeschrieben. Mein eingereichtes Rezept hat es unter eine Auswahl von 15 geschafft und ich darf am Montag nach einem Segeltörn dann mixen. Ein schöner Ausflug wird es in jedem Fall;) Besonders freue ich mich, dass ich Chester Browne von Mount Gay wieder treffe, den ich gerade auf Barbados kennen gelernt habe und mit dem ich in London zum Rumfest verabredet bin.

Barbados Abend

Am Freitag, den 16.10.2009 könnt ihr mit dem Rumclub ab 20:00 Uhr in die Karibik reisen !!! Barbados ist ein traumhaftes Urlaubsziel, aber seht selbst.... Ich werde euch mit Bildern (vor allem die mit Rum zu tun haben) langweilen. Es gibt Bajan - Food und natürlich den passenden Rum. Darunter einige wenige, hier nicht erhältliche Abfüllungen! Der Kostenbeitrag liegt bei 15.- € p.P. fürs Buffet und einen Begrüßungscocktail. Verbindliche Anmeldung bitte an: dirk@drum-cigarclub.de oder 0177 936 93 16

Sonntag, 11. Oktober 2009

Rum- und Zigarrenseminar

Die nächsten Termine für das Rum- und Zigarrenseminar sind der 17.10.09, 7.11.09 und der 28.11.09 Beginn jeweils 19:00 Uhr Erleben Sie in einer gemütlichen Lounge-Atmosphäre die Kombination aus Cigarren und Rum. Lassen Sie sich in unserem Seminar von der Besonderheit und der Vielfalt handverlesener Longfillercigarren und dem dazu ausgesuchten Rum verzaubern. Erfahren Sie ein umfangreiches Grundwissen über die Herkunft, den Anbau, die Ernte, die Fertigung und erleben Sie die feinen Unterschiede mit ihren eigenen Sinnen. Sie werden von einem Cigarrenconnaisseur in die Geheimnisse des Anbaus und der Herstellung einer Cigarre und von einem Rumsommelier in die Geschichte des Rums und seine Produktion eingeführt. Sie erhalten 3 Longfiller Cigarren aus der Dominikanischen Republik und dazu verkosten Sie sieben Rums. Ihren Favoriten können Sie anschließend in aller Ruhe genießen. Sie sollten mindestens 18 Jahre alt sein und nicht unter Alkohol-Unverträglichkeit leiden. ca. 4 Stunden - 79,- EUR pro Person - zwischen 10 bis 20 Teilnehmer Grundkenntnisse in Cigarren und Rum 3 Longfiller Cigarren aus der Dominikanischen Republik 7 mal 1cl Rum 1 mal 4cl Rum Nächste Termine: 17.10.09, 7.11.09, 28.11.09 Beginn jeweils 19:00 Uhr

Samstag, 10. Oktober 2009

Was denken die sich bloss dabei?

Ein paar Stammgäste hatten gestern eine Firmenparty in einem großen Hotel in Berlin. Sie haben sich in besagtem Hotel einen Raum mit Blick über Berlin gemietet, mit allem drum und dran. Da die Gäste unsere Cocktails und natürlich auch deren Qualität mögen, haben sie uns engagiert. Die Bedingung war, dass die Produkte vom Hotel kommen. Soweit ist das ja kein Problem. Also haben wir eine Liste der gewünschten Zutaten abgegeben, und wir haben uns wirklich nichts exotisches ausgesucht. Unter anderem einen 100% Agaven Tequila, einen Bourbon, einen guten, gelagerten Rum (kein Myers), einen Gin, und ein paar andere Zutaten. Was wir dann geliefert bekamen war der Knaller! Tequila mit Hut, Jim Beam aus der Literpulle, Finsbury 37,5%, Myers Rum, Himbeersirup von der Billigsorte, der meistens für Berliner Weiße verwendet wird. Einfach grauenhaft! Als Krönung waren zwei Packungen Minze dabei, die a) nicht bestellt und b) völlig vergammelt waren. Und der Hammer, das Hotel rechnet die Drinks mit 11.-€ beim Gast ab. Ach ja, als Gläser wurden uns großzügiger Weise Wassergläser zur Verfügung gestellt, die dann zwischenzeitlich aus waren, und als wir sie zurück bekamen waren sie schön warm. So etwas abzuliefern ist eine Frechheit, und ich hoffe der Kunde macht ordentlich Ärger, wenn die Rechnung kommt.

Freitag, 9. Oktober 2009

Heute sind wir ein Hotel besetzen, deswegen ist der Rumclub geschlossen! Dafür aber morgen offen, wenn es heisst: "Viva la Mexico" Am Samstag den 10.10. ist bei uns Mexican Night! Ab 20.00 Uhr verwöhnen wir mit riesiger Auswahl von 100% Agaven Tequilas und Cocktails aus selbem Stoff. Dazu gibt es mexikanische Snacks und passende Rhytmen! Reservierung unter 0177 936 93 16 oder 0163-2075677 Diesen, recht kurzfristig angesetzten, Event verstehen wir als Nachlese auf Deutschlands größte Barmesse, den BCB, sozusagen als After Party.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Mount Gilboa Rum

Mount Gilboa leitet sich davon ab, dass das Zuckerrohr-Anbaugebiet des Rums auf einer Erhebung namens Mount Gay nahe St. Lucy liegt, das heute bzw. bereits seit 1801 Mount Gay heisst. Die Familie Ward, der Mount Gay gehörte, hat den Großteil ihrer Firma an Remy Cointreau verkauft. Für sich haben sie die Destille behalten und produzieren ausschließlich für Mount Gay. Mount Gay hat sich im Gegenzug verpflichtet, ausschließlich von den Wards ihr Destillat zu beziehen. Allerdings haben sich die Wards eine Hintertür offen gelassen und produzieren den Mount Gilboa Rum. Leider ist er nur sehr schwierig zu bekommen! Auf Barbados selber, ist er nur in wenigen Dutyfree Shops erhältlich, was sehr bedauerlich ist denn er ist wirklich gut! Der Rum ist traditionell im Pot Still dreifach destilliert, was zwei bis drei Tage dauert und lagert in Bourbon und Cognac Fässern. Er ist bernsteinfarben mit Aromen von Zitrusfrüchten und einem Hauch von Toffee und Karamell. Am Gaumen schmeckt man Kaffee, Kakao, Zedernholz, Pfeffer und Gewürze. Ein großer, kraftvoller Rum, aber ausgewogen und zugänglich, der etwas von einem Cognac hat. Mit ein paar Tropfen Wassers kommen weitere faszinierende Aromen zum Vorschein. Wir arbeiten jedenfalls daran, den Rum künftig hier zu bekommen, und bis dahin kann man ihn bei mir probieren. So lange der Vorrat reicht;)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Schöne Tage

Heuete Morgen gegen 6.00 Uhr im Rumtrader Nach zwei Tagen und zwei Nächten BCB arbeiten und feiern, eigentlich waren es vier mit den Vorveranstaltungen, ist es nun auch schön, wenn es wieder etwas ruhiger wird in unserer Stadt. Der BCB war Klasse, und die neue Location hat sich positiv bewährt. Ich hatte den Eindruck, dass die Gästeschar größer war, und alles was Rang und Namen hat auf dem BCB erschienen ist. Wie ich hörte waren auch die Referenten super. Da ich selber beide Tage am Stand von Brugal war, konnte ich die Vorträge dieses Jahr leider nicht genießen. Aber auch am Stand hatten wir viele nette Gespräche und Kontakte. Ich finde, es war ein gelungener Event und ein Dankeschön an all die Fleissigen, die den BCB ermöglicht haben. Die Berliner Barszene hat alles gegeben und ich denke, wir haben den Kollegen und Barflys schöne Tage beschert. Heute Morgen dann noch schnell die Kollegen aus Hamburg beim Aufräumen im Admiralspalast unterstützt, und jetzt liebe Freunde sage ich GUTE NACHT

Samstag, 3. Oktober 2009

Brabados schmecken

Wer Lust hat, kann heute am Samstag ab 21.00 Uhr und Montag ab 22.00 Uhr Rums aus Barbados probieren. Zu verkosten wären da ein Mount Gay, eine andere Mount Gay Abfüllung, 2 Foursquare Abfüllungen, ein Cockspur und ein hier wohl völlig unbekannter Rum. Um näheres zu erfahren muss man natürlich vorbei kommen. Wer die Adresse noch nicht kennt - call 0177 936 93 16
If you like you could try rum from Barbados today from 9 pm and from 10 pm on Monday . You have the opportunity to taste a Mount Gay, a different Mount Gay botteling, 2 Foursquare bottelings, a Cockspur and a rum that is completely unknown here. if you would like to have further information you will have to drop in. if you don't know the adress call 0177 936 93 16

Mittwoch, 30. September 2009

In Berlin ist was los

In den nächsten Tagen werden wohl viele Barfreaks in Berlin zu Gast sein. Heute geht es schon los mit dem Bols Master Battle. Am Freitag haben wir eine geschlossene Veranstaltung, Samstag ist die Bar geöffnet. Sonntag dann Aufbau des BRUGAL Stand auf dem BCB und abends in den Lebensstern zum Thema Gin. Um 21.00 Uhr plaudern Phil Duff und Mike Meinke über Gin. Danach geht es in die Admirals-Bar zu den Traveling Mixologist. Die, die das überlebt haben, treffen sich dann am Montag auf dem BCB. Ich selber bin beide Tage bei Brugal zu finden. Abends ist dann um 21.00 Uhr ein Rumtasting mit Ian Burrel, ebenfalls im Lebensstern. Im Anschluss daran bin ich im Rumclub zu finden. Am Dienstag ist bei uns Noche de los Muertos, ab 22.00 Uhr geht es los!

Montag, 28. September 2009

Fernweh

So, nun bin ich also 1 Woche wieder in Berlin und auch schon wieder fleißig am Arbeiten. Aber irgendwie hat mich das Karibikfieber gepackt. Das Wetter meinte es ja noch gut mit uns und bescherte eine schöne, sonnige Woche. Natürlich gibt es auch in Bridgetown, der Hauptstadt von Barbados, viel Verkehr aber das läuft viel entspannter ab. Die Menschen lachen fast immer, sind sehr freundlich und winken einem zu, obwohl man sich nicht kennt. Das Leben erscheint einfacher und mit einem Glas Rum in der Hand sowieso. Dave Broom schreibt in seinem Buch RUM, Barbados und der Rum sind eine Einheit und zitiert einen Journalisten " Der Rum ist unabdingbar für unser Lebensgefühl". Das unterschreibe ich sofort! Ich würde, wenn ich könnte, sofort wieder in die Karibik fliegen und das nicht nur wegen meiner Leidenschaft für den Rum. Es gibt vier Destillen auf Barbados, Mount Gay, W.I.R.D., Foursquare und St. Nicholas Abbey aber darüber später mehr.

Sonntag, 27. September 2009

Montag, 21. September 2009

Erste große SUSHI NACHT im Institut für angewandte Barkultur
Am 25.09 laden die Triobar und der Rumclub zum ersten gemeinsamen Sushiabend. Ab 20.00 Uhr geht es los mit dem Sushi Buffet - ALL YOU CAN EAT - Das Buffet kostet bei verbindlicher Bestellung via Email 15,00 € für kurz Entschlossene, die spontan entscheiden 17,50 €.
Wir werden beide Bars für Euch geöffnet haben und Cocktails mit japanischen Spezialitäten und anderen Verrücktheiten anbieten. Eman, der Rohe Botschafter, unser geliebter Sushimeister, wird sich in gewohnter Qualität um die japanischen Roellchen kümmern. Die drei Meister “mitten aus dem Wald“ freuen sich auf Euch.

Alles hat ein Ende, leider auch der Urlaub

Ein traumhafter Urlaub ist zu Ende. Barbados ist eine tolle Insel, die Menschen sind sehr freundlich, der Rum ist lecker und der frische Fisch, naja was soll ich sagen........... Mehr in den nächsten Tagen!

Dienstag, 1. September 2009

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Normalerweise würde ich über meine Urlaubsplanung ja nicht berichten, in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme. Gekoppelt mit dem Urlaub ist natürlich auch das Thema Rum. Barbados hat wohl die älteste Rumgeschichte, die 1637 beginnt. Destillen besuchen ist ja kein Problem, aber natürlich bin ich nicht an einer einfachen Touri-Führung interessiert. Also habe ich die Destillen angeschrieben und um einen Termin gebeten. Noch ein bisschen das Netzwerk angezapft und es hat geklappt. Jetzt habe ich vier Termine, auf die ich mich schon riesig freue. Unter anderem werde ich Richard Seale kennen lernen, einen der ganz großen im Rum-Buisness. Barbados ist nicht besonders groß, ca. die Hälfte von Berlin, dafür gibt es aber rund 1000 Rum Shops, das muss der Himmel auf Erden sein. Eventuell werde ich von unterwegs berichten, ansonsten nach meiner Dienstreise, falls ich überhaupt wieder komme;)

Donnerstag, 27. August 2009

H.Upmann Magnum 48

H.Upmann Magnum 48 (Ringmass 48 x 110 mm Länge). Eine Zigarre zwischen sanfter und mittelkräftiger Stärke. Diese Habano hebt sich durch seine delikaten Aromen ab. So lautet die offizielle Beschreibung. Gestern haben wir sie im kleinen Kreis verkostet. Von den sechs Rauchenden waren fünf sehr angetan. Die Zigarre ist eher auf der milden Seite mit einer angenehmen Süße. Vom Beginn an machte sie spaß und wurde geraucht, bis man sie nicht mehr zwischen den Fingern halten konnte. Eine Zigarre hatte Probleme mit dem Abbrand, zog schlecht und schmeckte deshalb auch nur bitter und scharf. Dazu habe ich einen Murray McDavid Guyana 13-Years-Old genossen, der ein Syrah-Fass Finish hat, vermixt in einem Manhattan hat er sich ein weiteres mal als perfekter Partner präsentiert.

Dienstag, 25. August 2009

8 weisse Rums im Vergleich

So, gestern war also das angekündigte Tasting. Es hatte sich eine nette Runde aus Gästen, Gastronomen, Industrie und Bloggern eingefunden. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann an die Arbeit. Die acht Rums waren in neutrale Wasserflaschen umgefüllt, so dass auch Mike und ich nicht wussten, welcher Rum gerade verkostet wurde. Die weissen Rums waren überraschend vielfältig, bei den Tastingnotes war alles dabei, von Schokolade und Nuß über Obstsorten, Leder und Tanin, Holztöne, Zuckerrohr und Klebstoff. Das pure Trinkenwar schon sehr anstrengend ;) Der Gewinner war für mich keine Überraschung, ihn hatte ich als Favoriten gesetzt, der dritte Platz allerdings hat mich überrascht. Die Platzierung: 1. Cartavio Silver 116 Punkt 2. Brugal Blanco 101,5 Punkte 3. Havana Club Anejo 96,5 Punkte 4. Bacardi Superior 40% ( alte Version ) 88,5 Punkte 5. Pampero White 88 Punkte 6. Bacardi Superior 37,5% 78,0 Punkte 7. El Dorado White 66,5 Punkte 8. Old Pascas White 54,5 Punkte Interessanter Weise hat der Bacardi mit 40 % besser abgeschnitten, als die hier erhältliche 37,5 Variante. Da sollte mal drüber nachgedacht werden....... Insgesamt war es eine runde Sache und es hat sich wieder bestätigt, dass Blindverkostungen die beste Möglichkeit für eine Beurteilung ist.

Sonntag, 23. August 2009

Der Rumclub geht in den Urlaub vom 4.09. bis 20.09.

Barbados ist für einen Freak wie mich das Traumziel für den Urlaub. Eine Insel, die umgeben ist vom Meer und viele Boote, die ich auch liebe. Eine Insel mit einigen der bekanntesten Rumdestillerien. Eine Insel die sogar Zigarren produziert, wenn auch nicht mit eigenem Tabak. Eine Insel die sich mit Kakao beschäftigt. Eine Insel die eine ausgezeichnete Küche haben soll. Naja, wie dem auch sei, der Rumclub, meine Frau und ich gehen in den Urlaub! Wenn ich schon nicht die Insel besetzen kann..., dann vielleicht eine Bar?!?!

Donnerstag, 20. August 2009

Zacapa Workshop

Gestern hatten wir einen sehr schönen Tag. Um 15 Uhr versammelten sich 9 Berliner Bartender und vier Herren von Diageo, die für den Vertrieb von Ron Zacapa zuständig sind. Es ging darum Cocktails mit Zacapa 15, 23 und XO auszutesten oder auch neu zu kreieren. In 2 Runden haben wir also alle gemixt, was die Zutaten so hergaben und es kamen einige gute Drinks zustande. Dies haben wir dann noch gemeinsam besprochen und die besten Rezepte aufgeschrieben. Zur Belohnung waren wir dann in der Weinbar Rutz zum gemeinsamen Essen. Weinbar Rutz ist eine unbedingte Empfehlung. Tolles Essen, gute Weine, netter, nicht zu steifer Service. http://www.rutz-weinbar.de/ Ein wirklich gelungener Tag und eine tolle Produktpflege, vielen Dank. Danke auch an Basti, der dir Rolle des Gastgebers pflegte.

Mittwoch, 19. August 2009

Rumcompany - ein interessantes Konzept

Es gibt einen neuen Onlineshop für Rum. Das wäre eigentlich keine Notiz wert. Die Rumcompany hat allerdings ein sehr interessantes Konzept, den Rum Genießer Club. Die Idee finde ich sehr gelungen. Also unbedingt mal vorbeischaun! http://www.rumcompany.de http://www.rumcompany.de/Rum-Geniesser-Club:_:103.html

Tanqueray Wettangeln

Am Montag war das große Tanqueray Wettangeln. Was soll ich sagen, war wieder ein gelungener Event. Wirkte auf mich wie die gute alte Klassenfahrt, vielen Dank an die Organisatoren und an die Duke Bar, die uns toll bewirtet haben http://www.duke-bar.de/

Freitag, 14. August 2009

Der grosse weisse Rum-Grandprix

Es gab ein wenig Ärger, weil sich ein Bacardi Mitarbeiter etwas weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Nun wird zurückgerudert, es werden Entschuldigungsschreiben versendet und WIR laden zu einem Tasting ein! Bei diesem Tasting soll der Herr von Bacardi natürlich anwesend sein! http://das-gastronom.blogspot.com/2009/08/chapeau-die-herren-damen-von-bacardi.html Die Triobar und der Rum-Club laden zum Rum-Tasting ein!!! Wir verkosten 8 weiße Rums gegeneinander,die Spirituosen werden doppelt blind verkostet, so dass kein Teilnehmer weiss was er im Glas hat. Anschließend werden die drei am höchsten bewerteten Rums vermixt, im Daiquiri, im Mojito und als Cuba Libre. Das Ergebnis geben wir dann hier im Blog auch öffentlich bekannt,ohne Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten. Der Beste in allen Kategorien wird zum Sieger erkoren!!! Ich nehme an, dass bei diesem Treffen auch genügend Möglichkeiten sein werden, das eine oder andere Vorurteil und Missverständnis wieder zu tilgen. Der grosse weisse Rum-Grandprix, Montag den 24.08.2009 um 20.00 Uhr in der Triobar und dem Rumclub, Berlin - Kreuzberg 0163-2075677 Es sind leider nur 15 Personen möglich, daher meldet euch schnell an. Wer sich die vorangegangene Geschichte ansehen möchte, schaut hier vorbei http://www.bartender-lab.com/2009/08/im-becketts-kopf-arbeiten-nur-stumper.html

Donnerstag, 13. August 2009

Blindtasting - Das Ergebnis

Das angekündigte Blindtasting war ein sehr spannender und schöner Abend. Die Teilnehmer, 12 an der Zahl, waren erstmal überrascht, als sie hörten, dass wir ein Blindtasting machen. Es galt 6 Spirituosen zu verkosten und zu bewerten. Ich wollte eine unvoreingenommene Jury und deshalb durfte keiner wissen, was er verkostet. Im zweiten Teil des Tastings wurden dann die Spiritusoen mit Zigarren genossen. Wir hatten 3 unterschiedliche Zigarren, die von jeweils 4 Teilnehmern geraucht wurden. Und hier die Spirits: Lepanto Solera Gran Reserva Zacapa 23 Damoiseau Rhum Vieux 15 Anos Cragganmore Distillers Edition 1996 Chateau Fontpinot 1986 20 Y.O. Premier Grand Cru du Cognac Johnny Walker King George V Edition des Blue Labels Zigarren: Monte Christo OPEN - Regatta aus Cuba Miguel No. 5 von Miguel Private Cigars aus der Dom Rep. GILBERT DE MONTSALVAT MAGNUM aus Nicaragua Alle gestesten Produkte waren von sehr guter Qualität und kombinierbar. Für mich war der Brandy von Lepanto am uninteressantesten, sowohl mit wie auch ohne Zigarre. Der Cognac war ein richtige Überraschung gefiel mir aber mit der Zigarre nicht so gut. Polarisiert hat der Whisky, der ohne Zigarre ich glaube niemandem gefallen hat, mit Zigarre aber besser wurde. Die Favorits waren der Damoiseau Agricole Rhum und der King George von Johnny Walker! Alle beteiligten fanden das Tasting sehr spannend und wir werden die Serie der Blindverkostungen erweitern! Vielen Dank an Miguel Private Cigars, Matthias Martens, Alexander Scanlan und Dirk Peters, die uns unterstütz haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Teilnehmer im Kommentar ihre Eindrücke wiedergeben würden! Alle, die gestern nicht dabei waren, können sich morgen bei mir im Rumclub das Vergnügen gönnen;)

Mittwoch, 12. August 2009

Spirit & Cigartasting

Heute Abend veranstalte ich im Rumclub ein Tasting, auf das ich mich schon lange freue. Es werden 6 Spirituosen blind verkostet und dann mit Zigarren kombiniert. Die Spirits sind Rum, Cognac, Whisky und Brandy. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Natürlich werde ich an dieser Stelle berichetn;)

Montag, 10. August 2009

Meine Drinks zur Choctail Bartour

The Bramble Chocolate Bols Genever, Choc dry, Bramble Liquer, Lemon Bitter Caribbean Chocolate Rumclub Homemade Falernum, Choc dry, fresh Orangejuice, Orange Bitter Brazilian Chocolate Punch Serra das Almas Organic Cachaca, Choc dry, fresch Limejuice, Gomme Syrup, Lemon Bitter Nicht vergessen, heute im Reingold ab 20.00 Uhr, 4 Bartender-12 Drinks

Freitag, 7. August 2009

Rum - Spirituose oder Lebensgefühl

Bei Rum denkt man sofort an Piraten, an Seeräuberromantik und Karibik. Gleichzeitig ist Rum wohl die am meisten verkannte Spirituose. Fast jeder hat ihn schon in einem Longdrink oder Cocktail getrunken, aber pur eher selten. Was beim Maltwhisky als normal gilt, ihn pur aus einem Nosingglas zu trinken, wird mit Rum viel zu selten getan. Rum ist aber der Stoff aus dem Träume gemacht werden. Es gibt über 6000 verschiedene Rums auf dieser Welt und die Geschmacksvielfalt ist schier unendlich. Dabei unterscheidet man zwei Arten von Rum. Einer wird aus Melasse und der andere aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft destilliert. Der Agricole Rhum, aus Zuckerrohrsaft, ist frischer, hat subtilere Noten, und einen ganz eigenen Charakter. Er findet schnell Freunde unter denjenigen, die Whisky oder Cognac mögen. Rum aus Melasse ist meist süßer, wirkt schwerer durch Aromen wie Rumrosinen, Schokolade, Toffee oder überreifen Bananen. Um sich ein Bild machen zu können, muss man natürlich verkosten. Genau hier beginnt die Qual der Wahl, womit soll man anfangen? So genannte leichte Rums, wie zum Beispiel Bacardi Superior, Brugal Blanco, Havan Club Blanco, eignen sich nicht unbedingt zum pur trinken. Ihnen fehlt es an Komplexität, Tiefe und Aromenreichtum. Der Prozess der Gärung und Destillation ist hier stark vereinfacht, was eben zu dieser leichten Rumsorte führt. Jamaikanische Rums, die eine längere Gärungszeit haben und in Pot Stills destilliert wurden sind viel intensiver in Nase und Geschmack. Lagerung in verschiedenen Holzfässern trägt ebenfalls zum Aromenreichtum bei. Aus diesen unterschiedlichen Komponenten entsteht schließlich die riesige Vielfalt. Die Länge der Lagerung ist bei Rum nicht ganz so entscheidend. Aufgrund der Tatsache, dass Rum 4-5 mal schneller reift, was mit dem Klima zusammenhängt, als zum Beispiel Whisky in Schottland, ist der Reifungsprozess eben auch schneller abgeschlossen. Ein siebenjähriger Rum würde also in den Schottland ca. 28 Jahre reifen!Der Rum ist fertig, wenn er fertig ist, was die Masterdistiller durch regelmäßige Proben und langjährige Erfahrung herausfinden. Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das Blenden. Der größte Teil der Rums wird geblendet. Es werden also Rums aus unterschiedlichen Fässern und Jahrgängen miteinander vermählt was das Geschmacksspektrum nochmals deutlich erweitert. Wenn man dann mit der Verkostung beginnt und seine ersten Erfahrungen sammelt, wird man relativ schnell seine bevorzugte Linie finden. Der eine mag es lieber süß, der nächste eher würziger oder blumiger. Aber man wird immer wieder Überraschungen der angenehmsten Art erleben. Die einen werden Freunde des Agricoles und die anderen vielleicht den Rum aus Australien lieben lernen. Ich selber habe bis heute um die 250 Rums verkostet und in meiner Bar stehen auch ungefähr so viele Flaschen, langweilig ist es mir dabei jedenfalls nie geworden. Ganz im Gegenteil, die Neugier wird größer. Wenn man nun bereit ist auf Entdeckungsreise zu gehen, braucht man einen Händler des Vertrauens, eine gut sortierte Bar mit versiertem Personal, oder einen Internetshop mit entsprechender Auswahl. Vielleicht haben ein paar Freunde ebenfalls Spass an diesem Thema und man geht gemeinsam auf die Reise. Probiert seinen ersten Cockspur aus Barbados oder Angostura aus Trinidad, einen Appleton Extra aus Jamaika, Zacapa aus Guatemala, Diplomatico aus Venezuela. Irgendwann begegnet man dann den etwas selteneren Einzelfassabfüllungen, die auch mal in Fassstärke abgefüllt sein können. Auch in Martinique sollte man unbedingt vorbeischauen und vieleicht einen Trois Rivières oder Saint James probieren. Die Liste könnte ich jetzt endlos weiter führen, aber dieses Abenteuer soll jeder selber bestehen. Irgendwann probiert man vielleicht mal Schokolade zum Rum oder raucht eine Zigarre dazu. Und schon erweitert man sein Spektrum wieder um ein vielfaches. Vielleicht besuchen Sie eines Tages auch eine Destille oder machen Urlaub in der Karibik. Dann werden Sie wieder viele neue Rumerfahrungen sammeln und ich fürchte, ein Leben wir nicht ausreichen um alles kennen zu lernen. The Time Flies When You´re Having Rum

Samstag, 1. August 2009

CHOCtail Bar Tour Berlin

Anlässlich der Cocktailweltmeisterschaft in Berlin gibt es eine Bartour. Am 10.08. werden Mike und ich wie gewohnt als Barbesetzter das Reingold übernehmen. An diesem Abend werden außerdem Arnd Henning Heißen und Thorsten Pannek mit von der Partie sein. Jeder von uns schickt 3 Drinks ins Rennen und man darf gespannt sein. Es wird sicherlich ein lustiger Abend für alle beteiligten werden. Und Herr Heissen, die Herausforderung nehme ich gerne an http://www.bartender-lab.com/2009/07/choctail-bar-tour-berlin.html In diesem Zusammenhang wird ein neutraler Schiedsrichter gesucht, der eine Liste über die zubereiteten Drinks führt;)

Donnerstag, 30. Juli 2009

Erlebnistage in der Bar Lebensstern

Am 9. und 10. August lohnt ein Besuch in der Bar Lebensstern ganz besonders. In Zusammenarbeit mit der Firma Haromex gibt es zwei Degustationsabende und vier moderierte Themen. Am Sonntag 09.08.2009 20.30 Uhr Rum Agricole - Wie das Zuckerrohr in die Flasche kommt Dirk Becker (Drum Cigarclub und Rumclub) 22.00 Uhr Old Pulteney - Ein Blick hinter die Kulissen (Klaus Stephan Rainer Schumann's Bar München). Am Montag 20.00 Uhr Dark & Stormy - Bermuda´s Nationalgetränk in neuem Gewand Klaus (Stephan Rainer Schumann's Bar München) 22.00 Uhr Hans Reisetbauer - Ein Brenner und seine Träume (Andreas Mühlböck, Blue Gin, Austria) Es lohnt sich also vorbeizuschauen und das Eine oder Andere zu verkosten. Bar Lebenstern, Kurfürstenstraße 58, 10785 Berlin

Montag, 27. Juli 2009

Gäste-Geschichten

In meiner donnerstags runde, die ja bekanntlich in Miguels Zigarrenlounge statt findet, wurde ich immer wieder nach alkoholfreien Cocktails gefragt. Also habe ich immer einen Drink mit einer frischen, manchmal exotischen Frucht anzubieten. Eines schönen Tages machte ich einen Drink mit Kaktusfeige, von dem alle so begeistert waren, dass sie manchmal nur wegen diesem Cocktail vorbei kommen. Seit einigen Monaten bekomme ich nun keine Kaktusfeigen. Dass es mal einen Engpass über 1-2 Wochen gab, das kannte ich, aber so lange? Donnerstag vor einer Woche kamen zwei neue Gäste in die Lounge und irgendwie kamen wir auf die Feigen zu sprechen. Thomas, einer der beiden meinte, dass es wohl nicht anginge, dass man in Berlin keine Kaktusfeigen bekäme und versprach, sich darum zu kümmern. Letzten Donnerstag, bei seinem zweiten Besuch, brachte er eine Kiste (12 Stück) Kaktusfeigen mit und überreichte sie mir. Wow, was für tolle Gäste! Am Freitag besuchte er mich dann zum ersten Mal im Rumclub. Während der Unterhaltung stellte sich heraus, dass er mit antiken Klingen handelt und nicht gastronomisch tätig ist, wie ich anfangs vermutete. Das verspricht noch viele interessante Abende und deshalb liebe ich diesen Job.

Freitag, 24. Juli 2009

Tasting Zigarre vs Spirituose

Am 12.08.09 findet im Rumclub ein Tasting der besonderen Art statt. Es werden 7 Spirituosen und 3 Zigarren verkostet. Das besondere daran ist, dass die Spirits aus unterschiedlichen Destillaten bestehen und allesamt sehr hochwertig sind. Die Ergebnisse werden dann im Magazin Cigar Clan veröffentlicht! Ich habe 3 Plätze für ernsthaft Interessierte frei. Call 01779369316

Mittwoch, 22. Juli 2009

Rum & Schokolade die Favoriten

Die Lieblingskombinationen der Taster waren folgende: - Inner Circle 40 % mit Tabuna Schokolade, 72% aus Papua Neuguinea - Angostura 1919 - Trinidad mit Menavava Vanille Vollmilch-Schokolade, 52% aus Madagaskar - English Harbour Extra Old - Antigua mit Hacienda Iara, 82% aus Ecuador - Plantation Grenada Old Reserve 1998 - Grenada mit Uba Budo Schokolade, 72% aus Sao Tomé Principe - XM Millennium 12-Years-Old - Guyana ohne Schokolade Insgesamt waren 8 Rums und 9 Schokoladen im Rennen.

Sonntag, 19. Juli 2009

Rum & Schokolade

Rum und Schokolade, passt das zusammen? Die Antwort ist ganz einfach - JA! Rum, wie auch Schokolade sind zwei Naturprodukte die einige Parallelen aufweisen und beide stehen für ein Lebensgefühl. Die Kombinations- möglichkeit beider Produkte ist schier unbegrenzt und das Geschmackserlebnis verblüfft immer wieder. Einen Kompromiss muss man allerdings eingehen, der Rum ohne die Schokolade verkostet, lässt einen zu einem anderen Tastingergebniss kommen. Oder anders gesagt, ein Rum, den man pur nicht mag kann in Verbindung mit der Schokolade ein Favorit werden. Natürlich geht das auch in die andere Richtung. Das Spannende aber ist, wie die Schokolade den Rum oder auch der Rum die Schokolade verändern kann. Es ist unmöglich die perfekte Empfehlung auszusprechen aber es gibt tolle Variationen. Man muss sich eben durchprobieren um seine Lieblingskombination zu finden. Gestern hatte ich einen Workshop mit fünf Teilnehmern. Alle nicht unerfahren im Umgang mit Genussmitteln und alle waren sehr überrascht von der Verbindung der beiden Leckereien;) Wichtig ist natürlich, wie bei anderen Dingen auch, die Qualität der Genussmittel. Mit Billigfussel und Supermarktschokolade braucht man das Unterfangen gar nicht erst starten! Interessanterweise hatten wir zum Schluss 5 bevorzugte Kombis.

Sonntag, 12. Juli 2009

THIS MENUE IS A CONTRIBUTION TO THE ONE YEAR CELEBRATION OF THE

THIS MENUE IS A CONTRIBUTION TO THE ONE YEAR CELEBRATION OF THE GIN BASIL SMASH AND A TRIBUTE TO THE CULINARY ART, AMONG FURTHER MORE, OF THE HIGHLY ESTEEMEED JÖRG MEYER STARRING LE MARTINI DIJONNAIS Mustard Liqueur, French Vermouth, Dry Gin, Celery Bitters The fantastic Mustard Liqueur discovery by Dominik Galander. Yes, your host at the Galander in Berlin. This fine liqueur with hints of cucumber and dill stands at 21° abv and needs just a good splash of dry Vermouth and a hint from the queen of spirits. And finally some class, sugested by The International Playboy Bartender; AW. JIM RAUKE SMASH Dry Gin, Rocket Leaves, Lemon, Sugar The herbal Rough-Rabbit Berlin-Version of the flowery Hamburg counterpart. ORGANIC DETOX Dry Gin, Basil, Red Beet, Lemon, Sugar The red beeted variation of the Hamburg Original. Addapted to environMental Kreuzberg. Brown Sugar to start. Then Organic Lemon, Organic Basil and Organic Red Garden Beet Juice. Finaly and mainly, very very Dry Gin. For the Detox, of course. TROUBADOURE Egg White, Saffron Gin, Orange Curaçao, Lime, Rosemary, Gomme This is a Cock-Tail, remember. So we take the White of a Chiken-Egg. Furthermore a Boudier doublette of the orange-cardinal Saffron Gin and Orange in Fine de Champagne Cognac. Lime and gum arabic from the acacia tree and finally a sprig of rosemary. The symbol of Love in the lyric poetry of the Middle Ages. The gift for the choosen woman by the Troubadoure. PHOENIX Aged Jamaica Rum, Palm Date Syrup, Sage, Orange Bitters, Elderflower Juice No, not the mythical bird. This one is named after the palm dates, which were cooked for the marvelous syrup by Dirk Becker himself. Matched with the esteemed 12 year old Estate something, some smooth sage leaves, a few dashes of Orange Aromatic Cocktail Bitters and some Super-Organic Super-Elderflower juice. Time to fly, anyways. STEP BY STEP Goslings Black Seal, Braulio, Guignolet, Falernum, Lime A cuvée of Bartenders darlings. As simple as that. Ding. HAZEL BASIL Russian Eau de Vie, Crème de Noistette, Basil, Cream The hazeled variation of liquid inspired Pesto. Frangelico instead of pine nuts, Cream instead of Parmesan and a very strong Olive Oil substitute from neutralized communist spirits. MODEHATTAN Cognac, Balsamic Vinegar Chutney, Aromatic Bitters Il Man Hat Tan di Modena. Brandy from L’Appelation d’Origine Controlée in tha Charente, Cognac. Very Superior Old Pale or even Extra Old. Some especially aged Balsamic Vinegar gained from Trebiano garpes in the region of Modena; Reduced to une crème, known as chutney. And finally a few drops of Aromatic Cocktail Bitters. A unique cuvée inspired by Trinidad and Monaco di Bavaria. Et Paff. TUESDAY 14TH JULY 2009 GALANDER, GROßBEERENSTRASSE 54, BERLIN KREUZBERG BY DIRK BECKER & GONÇALO DE SOUSA MONTEIRO

Montag, 6. Juli 2009

Tastings und ihr Aufbau

Letzte Woche war ich an der Organisation eines Tastings beteiligt. Leider konnte ich dann doch nicht selber tasten, war aber vor Ort. Verkostet wurden 5 Sorten Rum die ich vorher mit Matthias Martens aus einer Auswahl von 10 Rums ausgewählt hatte sowie 3 Zigarren. Im ersten Flight wurden nur die Rums verkostet. Da es ein Tasting für das Magazin Cigar Clan war, mussten die Teilnehmer ihre Empfindungen zu Papier bringen. Danach wurden 3 Gruppen gebildet, die die Rums in Kombination mit den Zigarren tasteten. Die Teilnehmer, von denen ich die Hälfte eingeladen hatte, waren sehr zufrieden mit dem Abend. Einzig, dass beim Rum-Tasting zu viel Information vorne weg gegeben wurde, kam als Kritikpunkt zur Sprache. Das sehe ich ganz genauso. Die Taster sollen ja ihr persönliches Urteil abgegeben, was natürlich nicht gelingt, wenn ich mit Information beeinflusst werde. Die Rums wurden übrigens von der Rum Company gestellt http://rumcompany.de/. Von den drei Jungs, die das Unternehmen gerade gegründet haben, wird man sicherlich in Zukunft noch öfter hören. Die Auswertung des Tastings werde ich später hier veröffentlichen. Das nächste Tasting wird Ende August bei mir im Rumclub statt finden. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, schickt mir einfach ne Mail.

Freitag, 3. Juli 2009

Rum Mischgetränke aus vergangenen Tagen

Am Montag habe ich mit Goncalo im Reingold und am Dienstag im Galander als Barbesetzer gewerkelt. Hierfür hatten wir ein kleines Menü ausgearbeitet, das zwei sehr schöne Rum-Drinks enthielt. Goncalo hatte sich für den West Indian Planters Punch entschieden, Appleton 8 Jahre, Limette, Gomme Syrup, Wasser, Muskatnuß. Ein tolles Getränk, schön würzig, genau richtig für den Sommer. Wobei, schon mit Vorsicht zu genießen ;) Das Rezept stammt aus dem Buch Jigger, Beaker and Glass: Drinking Around the World von Charles H. Baker. Ich hatte mich für einen Gloom Chaser Cocktail entschieden. Diese Rezept soll von einem Charlie, der als sehr populär galt und in der Ermitage am Champs Elysees arbeitete, stammen. Vermutlich nach einem gleichnamigen Film benannt, beides von 1928. Naja, wie auch immer - der Drink enthält English Harbour 3 Jahre, Curacao, Grand Marnier, Grenadine und Zitrone. Hat eine schöne Orangennote und ist wirklich trinkbar. Dieses Rezept stammt aus einem Buch namens Cocktail Buch, von 1928. Außerdem hatten wir noch Oriental Gimlet, The Rose, East India Cocktail, Caruso, Club Cocktail und den Rumclub Mulata Cocktail auf der Karte. Einen Teil der Drinks hat Oliver Ebert von Becketts Kopf recherchiert! Im Augenblick brüten wir (und das ist wörtlich zu nehmen) über der Karte für den kommenden Dienstag (7.07.), wo wir wieder das Galander in der Kreuzberger Großbeerenstrasse besetzten.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Special Guest Gonçalo de Sousa Monteiro

Eine große Freude und Ehre, dass Goncalo meine Einladung, mit mir zu mixen angenommen hat. Wir haben uns eine kleine Karte ausgedacht, jeder 4 klassische Drinks und freuen uns auf viele Gäste. Montag den 29.06. ab 20.00 Uhr im Reingold, Novalisstr. 11, Berlin-Mitte und Dienstag den 30.06. im Galander, Großbeerenstraße 54, Berlin-Kreuzberg

Freitag, 12. Juni 2009

TI POONNNSCH

Am Mittwoch hatte ich Besuch von mir sehr geschätzten Kollegen, was fürn Geschwafel - ich mag die einfach . Nachdem einige Drinks zubereitet und vernichtet waren, wurde Ti Punch, oder wie man es richtig ausspricht Ti Poonnnsch, bestellt. Habe ich dann sogleich auch gemacht und einen meiner Lieblings-Rhums dafür verwendet. Die Begeisterung über diesen Rhum hat mich dann doch sehr überrascht. Liegt vielleicht daran, dass ich fast jeden Tag Rum verkoste. Domaine de Severin Blanc 50%, 1 Liter, aus Guadeloupe war das Objekt der Begierde. Er wird kurz im Holz gelagert, was ihn schön rund macht, kommt sehr frisch rüber und hat intensive Zuckerrohr-Noten. Ich finde ihn perfekt für diesesn Drink. Severin macht meines Wissens zwei Blanc, einen mit 50% und einen mit 55%, einen 6 und einen 10 jährigen Vieux, und dann gibt es noch ältere Jahrgangsabfüllungen. Severin ist eine kleine Destille, die sich auf die Produktion von Rhum agricole spezialisiert hat. Gegründet wurde der Betrieb 1929 von der Familie Marsolle. Es ist eine der letzten Destillerien die mit einem Wasserrad als Antrieb für den Zuckerrohr-Häcksler arbeitet. Die Zubereitung findet in vielen Varianten statt. Ich mache ihn wie folgt: halbe Limette achteln, weißen Strunk rausscheiden, die Achtel auspressen und in den Tumbler geben. Dann nehme ich 1-2 cl von meinem Falernum und ca. 5-6cl Rhum. Gebe Eiswürfel dazu und rühre kalt. Et voilá Auf Martinique wird der Ti Poonnnsch gerne als Aperitf oder mit einem Vieux als Digestif getrunken. Oft wird in Restaurants eine Flasche Rum, Limetten und Zucker an den Tisch gebracht und die Gäste machen sich die Drinks nach Gusto selber. Meistens wir er ohne Eis getrunken! Der Martinique Tourismus Verband hat sogar ein Video über den Ti Punch auf seiner Seite. Guckst du hier: http://www.martinique.org/about/rums.htm

Dienstag, 9. Juni 2009

Löffelsend Cocktailcup

Gestern war der/das 3. Löffelsend Cocktail-Cup und Sommerfest. Eine wie ich finde sehr gelungene Veranstaltung. Los ging es um 13.00 Uhr mit dem Cocktailwettbewerb. 28 Teilnehmer waren am Start und mixten ihre Kreationen. Es ging um den Drink, aus der Perspektive des Gast, und deswegen gab es keine Technik-Jury. Die Jury war dafür hochkarätig mit Barprofis besetzt. Alles war gut organisiert und lief reibungslos, Kompliment dafür. Um 16.00 startete das Sommerfest. Eine kleine Zeltstadt war aufgebaut in der sich die Brands präsentierten, es wurde gegrillt, das Wetter war genial und die Stimmung dementsprechend. Vielen Dank den Organisatoren für einen schönen Tag. Silence of the Lambs mein Wettbewerbsdrink: 6cl Serra das Almas Bio Cachaca, 2 cl Falernum (Homemade), 3cl firscher Limettensaft, 1 Dash Angostura Orangebitter, 9cl Ananassaft, 2 Zweige Thymian

Sonntag, 7. Juni 2009

Wieso, weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm

Am kommenden Dienstag, ist der Rumclub das erste Mal im eben erst eröffneten Galander zu Gast - Rumclub goes Galander - Mike (Triobar) und ich präsentieren jeden Dienstag eine kleine, feine Cocktailauswahl. Einige kennen uns und das Prinzip vielleicht auch schon aus dem Reingold, wo es Montags heißt Triobar goes Reingold. Nochmal zu Erklärung, der Rumclub ist eine Cocktailbar mit Schwerpunkt Rum und Cachaca. Selbstverständlich bekommt man auch Drinks mit anderen Spirituosen, wenn meine Überredungskünste versagen;) Der Unterschied zu anderen Bars ist, dass wir nicht an einen Ort gebunden sind. Wann ist die Bar geöffnet? Ganz einfach: Mittwochs und Freitags, ist Rumclub in unserem headquarters in Kreuzberg, Montags im Reingold, Novalisstr. 11, 10115 Berlin - Mitte Dienstags im Galander, Großbeerenstr. 54, Kreuzberg Donnerstags bei Miguel Private Cigars, Berliner Str. 1, 10715 Berlin - Wilmersdorf Hin und wieder kommt es vor, dass wir an einem der Tage keinen Barbetrieb haben, wenn wir auf Messen und anderen Veranstaltungen sind. Das kommuniziere ich auf meiner Homepage www.drum-cigarclub.de oder über Facebook. Wer ganz sicher gehen möchte, ruft einfach durch, 0177 936 93 16 Morgen, Montag den 8.06. fällt Triobar goes Reingold aus, wir mixen auf dem 3. Löffelsend Cocktail-Cup!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Hoher Besuch

Gestern war Herr Botran mit Frau und 2 seiner Mitarbeiter zu Gast. Nicht nur dass sie von der Location und der Rumauswahl begeistert waren, es sind sehr angenehme Gesprächspartner und Genießer. Überrascht waren sie von einer Flasche Botran Solera im roten Samtbeutel. Diese Abfüllung kannte nur Herr Botran,und er musste selber überlegen, wann diese Abfüllung eingestellt wurde, vor ungefähr 20 Jahren. Ich erzählte ihm von der Diskussion um die Zacapa Abfüllung alt/neu. Er hat mir versichert, dass man an dem Rezept nichts geändert hat und zwar seit 40 Jahren. Das Rezept liegt in einem Bankschließfach und nur er hat den Schlüssel. Kleine Schwankungen im Geschmack sind möglich, schließlich handelt es sich um ein Naturprodukt. Ganz sicher ist meinungsbildend, dass die Flasche geändert wurde und dass man erst relativ spät aufgeklärt hat, dass der älteste Bestandteil aus mind. 50% 23 jährigem Rum besteht. Es war ein sehr schöner Abend, vielen Dank dafür.

Dienstag, 26. Mai 2009

Individualität an der Bar

Individualität, oder sollte ich besser Kreativität sagen, an die Bar zu bringen ist nicht so schwer. Zum Beispiel einfach mal nen Sirup herstellen. Ich bemühe mich, alle meine Sirupe selbst zu produzieren, was meist auch gelingt. Anfangen sollte man mit einem einfachen Läuterzucker. Wasser und Zucker zu gleichen Teilen nehmen und dann aufkochen. Und wenn das geklappt hat, mit unterschiedlichen Zuckersorten spielen. Einer meiner Lieblinge zur Zeit, ist ein Sirup aus Vollrohrzucker, der nicht chemisch-physikalisch behandelt ist. Er hat dadurch einen hohen Melassegehalt. Beim Kochen muss man den entstehenden Schaum abschöpfen! Der Geschmack ist sehr karamellartig, fast schon würzig. Sicher nicht für alle Drinks zu gebrauchen, aber wo es passt. Zum Beispiel für einen Barbados Malt - 6cl Renegade Barbados, 2 cl Napoleon Mandarine, 2cl besagten Rohrzuckersirup, Saft einer halben Limette und 4-5 cl fr. O-Saft.

Sonntag, 24. Mai 2009

Captain Morgan Privat Stock

Captain Morgan Privat Stock wird nicht mehr produziert, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Dieser wunderbare Rum, der als einziger Captain Morgan in Puerto Rico produziert wurde, wird wohl vom Markt verschwinden. Produziert wurde er bei Serralles, im Auftrag von Diageo. Wär also noch eine Flasche ergattern kann, sollte zugreifen.

Samstag, 23. Mai 2009

Cockspur Barbados Rum

1884 gründet Valdemar Hanschell die Hanschell Inniss Ltd. auf Barbados und beginnt mit der Abfüllung von Rum. Der Rum wird seit jeher bei W.I.R.D. West Indies Rum Distillery bezogen. Hanschell lagert und blended dann seine eigenen Abfüllungen. Diese werden in die ganze Welt verkauft, in Flaschen oder in Containern. Das Flagschiff ist der Cockspur 12 Jahre. Er enthält die ältesten Einzelrums die die Destillerie auf Barbados in Reserve hält. Er wird im Fass verblendet und hat zahllose internationale Medaillien für die herausragende Qualität gewonnen. Die Nase präsentiert sich sehr kräftig mit Vanille und Holztönen, im Geschmack ist er voluminös, mit Nuancen von Vanille und Karamell, Piment und Kernobst. Der Nachklang ist langgezogen mit einer leichten Tabaknote und einer kaum spürbaren Süße. Ein Rum der Spaß macht.

Sonntag, 17. Mai 2009

Trois Rivières Rhum Vieux 1997

Trois Rivières liegt im Süden von Martinique, an der Südküste zwischen den Ortschaften „Diamant“ und „St. Luce“. Den Namen geben drei Flüsse, welche durch drei verschiedenen Täler fließen. Die Mühle, die das Etikett ziert, hat früher das Zuckerrohr gemahlen. Trois Rivières gehört zu den bekanntesten Rhums aus Martinique. Seine Jahrgangsabfüllungen sind legendär und heute gesuchte Raritäten. Seit 1994 gehört Trois Rivières zu La Mauny und die Destille ist zu einem Museum umfunktioniert worden. Der 97er ist der ertse Vintage Rhum seit dem Brand der Lagerhäuser von Trois Rivières und La Mauny. Er hat eine intensive, würzige Note mit Fruchttönen, Aromen von Zuckerrohr und Vanille. Im Gaumen ist er komplex, getrocknete Früchte und Gewürze präsentieren sich. Ein reifer Rhum Agricole mit einem langen Abgang. Dieser Rhum eignet sich sehr gut für einen Sazerac oder um Whiskytrinker auf die Zuckerrohrseite zu ziehen. Ganz sicher ist er nichts für Anfänger. Er reift übrigens 6 Jahre in kleinen Eichenfässern und hat 42%

Freitag, 8. Mai 2009

Geschafft

Wow, was für eine Woche. Irgendwie komm ich mir vor als hätte ich Karneval gefeiert. Erste Veranstaltungen in unserer neuen Bar danach gleich die Barzone und dazwischen mal 2-3 Stunden schlaf. Mir hat die Barzone gut gefallen, und qualitativ war es ganz klar eine Steigerung zum Vorjahr. Ich selber habe das Rhum Agricole Tasting auf der Barzone geleitet und war sehr überrascht, wie wenige diese Variante des Rhums kennen. Umso mehr hat mich die Resonanz der Teilnehmer gefreut, die positiv überrascht waren und sich nun in ihren Bars mit dem Thema beschäftigen wollen. Wer dabei Unterstützung möchte, kann sich gerne an mich wenden. Ich werde die nächste Zeit das Agricole Thema auch auf meinem Block verstärken. Wer Lust hat kann heute Abend bei mir im Rumclub Agricoles verkosten und ich werde Drinks dazu machen, die zeigen was Agricole so alles kann. Call 0177 936 93 16

Sonntag, 26. April 2009

zufriedene Gäste sind das beste Lob

Gestern hatte ich das Tequila Seminar im Rumclub. Wie immer bei diesem Thema, waren die meisten mit ihren Vorurteilen im Gepäck angetreten. Wir haben sieben Tequilas verkostet und die Teilnehmer waren sehr erstaunt. So schmeckt Tequila? Den hab ich anders in Erinnerung, der hat doch nie wirklich geschmeckt, am nächsten Tag ging es mir so schlecht usw. Naja, außer dem roten Hut kannten sie auch nichts oder konnten sich nicht an Namen erinnern. Maracame Reposado war der eindeutige Gewinner des Abend. Ein wirklich interessanter Tequila, eine Geschmacksexplosion, sehr vielschichtig und spannend. Gibt es zum Beispiel bei: https://www.craigs.de/index.php?page=shop.browse&option=com_virtuemart&Itemid=34 Interessanterweise holten die, die pur getrunken schlechter abschnitten, beim Mixen dann auf. Am Ende bedankten sich alle für die gewonnenen Eindrücke und gingen als neue Tequilafreunde nach Hause.

Dienstag, 21. April 2009

Interessante Termine in Berlin

Anfang Mai ist ein bisschen was los in Berlin. Am 2. Mai ist die Nacht der Berliner Bars www.nacht-der-berliner -bars.de Am 4. Mai machen Mike und ich einen Tequila Abend im Reingold. Mit von der Partie wird Sonja Erler von Siera Madre sein. Am 5. und 6. Mai ist dann die Barzone ebenso am 5. und 6. Mai Degustation and spirits night in the Lebensstern Berlin

Vorstandssitzung der Kleingartenkolonie DBU

So kam ich mir gestern auf der Berliner Cocktailmeisterschaft der DBU vor. Der Veranstaltungsort war leider nicht sehr zentral gelegen aber das war noch zu verschmerzen. Wirklich unterirdisch allerdings war der Moderator. Der gute Mann riss einen Kalauer nach dem anderen und das möglichst frauenfeindlich und im Stil der 70er. Dazu passend war auch die Musik ausgewählt, die mit so aktuellen Hits wie Lambada ebenfalls unerträglich war aber stellenweise wenigstens vom Moderator ablenkte. Da fragt man sich, ist diese Organisation schon im aktuellen Jahrtausend angekommen und was soll hier eigentlich gefördert werden? Ein paar ambitionierte und geschätzte Kollegen waren wenigstens da, wenn gleich sie gegen Drinks mit Zutaten wie Pitu, Havana 7 und Red Bull keine Chance hatten. Zu allem Überfluss sind wohl Zutaten wie Bitters verboten, weil die Firmen nicht sponsern. Naja, die braucht ja eh keiner, sind völlig überbewertet und haben schon in den guten alten Klassikern nicht funktioniert. Eine so peinliche Veranstaltung habe ich noch nie erlebt und es bleibt nur zu hoffen, dass es zur WM besser wird. Leider habe ich verpasst, ob der Vorstand nun beschlossen hat, dass Gartenzwerge auch gelbe Zipfelmützen tragen dürfen.

Montag, 20. April 2009

Ron Millonario Solera 15

Ich habe den Ron Millonario vor ungefähr einem dreiviertel Jahr das erste Mal probiert. Was als erstes auffiel, war seine enorme Süße. Mich hat er nicht wirklich begeistert, wobei er als Begleiter zu einer kräftigen Zigarre durchaus passt. Mittlerweile bin ich immer wieder auf ihn gestoßen. Dabei habe ich drei ganz unterschiedliche Abfüllungen angetroffen. Einmal war er absolut ungenießbar, mit einer sehr starken "Patex Nase", und diese Note war leider auch zu schmecken, einmal war er nur halb so süß wie bei der ersten Begegnung. Ok, kleine Schwankungen kann es ja mal geben aber das ist zu viel des Guten. Dann ist da noch die Altersangabe. Er soll 15 Jahre alt sein ist aber im Solera Verfahren gereift. Das Soleraverfahren dient ja eigentlich der Vermählung alter Weine mit jüngeren Weinen. Bei Zacapa zum Beispiel beträgt der Anteil des 23jährigen über 50%, der jüngste Rum ist 6 Jahre alt. Ich habe eine Mail bezüglich meiner Fragen geschickt und bin mal auf die Antwort gespannt.

Samstag, 18. April 2009

Platz ist auch in der kleinsten Hütte

Gestern morgen bekamen wir einen Anruf, unsere bestellten Bretter sind abhol bereit. Super, endlich kann das Backbord und andere wichtige Elemente fertiggestellt werden. Aber halt, wie transportieren wir 22,7 m² Platten? Null Problemo, ich habe ja einen Fiat Panda. Also beladen wir den "kleinen", fangen uns ein paar mitleidige Blicke ein und kurz darauf steht alles im Laden. Das Leben kann so schön sein;)

Mittwoch, 15. April 2009

Wieder so ein Tag

Heute ist wieder so ein Tag, an dem man sich fragt, was zum Geier mach ich hier? Sieben Stunden Möbel, Kisten und sonstigen Kram schleppen. Aus dem Keller raus, ins Auto rein, aus dem Auto raus in den Laden rein, Treppe rauf, Treppe runter. Mano, ich will doch nur ein paar Getränke machen. Und dann stell ich auch noch fest, dass mein Partner ein Trödler ist - hätt ich das mal vorher gewusst ;) Na gut, einiges ist auch ganz brauchbar, so alte Flaschen, Shaker, Siphons und so'n Zeug :)

Tequila und Zigarrentasting

Tequila – ein Geschenk der Götter Liebe Genussfreunde, wir laden zum Tequila- und Zigarrentasting ein. Wie uns aus einem Lied bekannt, hat der Teufel den Schnaps gemacht! Eine mexikanische Legende erzählt aber, dass für Tequila die Götter zuständig sind... Viele (von Ihnen) werden der Legende widersprechen und doch den Teufel für die Herstellung verantwortlich machen!!! Lassen Sie sich vom Brand aus dem Herzen der blauen Agave vom Gegenteil überzeugen. Wir werden 7 verschiedene Tequila und eine Miguel Zigarre Ihrer Wahl verkosten. Dazu erhalten Sie interessante Infos über die Qualität von 100% Agave und die aufwendige Herstellung des Tequila. Zur Stärkung gibt es eine mexikanische Leckerei und es wird Margarita gemixt. Sie werden sehen und vor allen Dingen schmecken, dass Tequila ebenso ein schöner Begleiter zur Zigarre sein kann. Wir treffen uns am Samstag, den 25.04.2009 um 19.00 Uhr im Rumclub, Berliner Straße 1, 10715 Berlin bei Miguel Private Cigars Für Clubmitglieder beträgt der Kostenbeitrag 30,-€ für Nichtmitglieder 35,- €. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt! Die Plätze werden nach Buchungseingang vergeben. Verbindliche Reservierung erforderlich! tequila@drum-cigarclub.de Wir feuen uns auf Sie / euch Dirk & Miguel

Sonntag, 12. April 2009

Ostern mal anders

Nachdem wir das ganze Osterfest auf unserer Baustelle verbracht haben und das Ganze langsam Formen annimmt, hier ein Osterei in Form eines bearbeiteten Bildes ;)

Produktqualität in Höchstform

Am Dienstag habe ich nach einem rumreichen Wochenstart ( siehe Montag ) für Zacapa Rum die Masterclass abgehalten. Die Masterclass ist eine hochwertige Fortbildung, meistens für Fachleute. Dieses mal waren die Teilnehmer keine Gastronomen, es waren Genussmenschen die in der Funktion des Endverbrauchers tätig sind. Da es der Wettergott gut mit uns meinte, konnten wir die "Schule", bei erstem schönem Wetter in diesem Jahr, nach draußen, in den Hof verlegen. Genauer gesagt in die Kaiserhöfe, Unter den Linden / Friedrichstrasse. Hier ist das Zigarrenmagazin von Matthias Martens. In meiner "Klasse" lernten die "Schüler" also den Entstehungsprozess von Ron Zacapa kennen. Den Rum kannten einige bereits, nicht aber seine Entstehung. Für diese Präsentation gibt es einen tollen Koffer, den wir zum Glück noch rechtzeitig bekommen haben. Er ist sehr begehrt, da es nur wenige davon gibt. In ihm befinden sich Geheimnisse wie Proben von Melasse und Sugar Honey Cane, das Grunddestillat und das Destillat nach der Lagerung im Bourbon Fass, im Sherry Fass usw. Mit Hilfe dieser Zutaten habe ich die einzelnen Stufen im Leben des Rums nicht nur erklärt, ich konnte sie auch erriechen und erschmecken lassen. Produktqualität definiert sich also nicht nur durch Inhalt und Verpackung, auch die Art und Weise wie sich ein Produkt präsentiert, sagt etwas über seine Qualität zu tun. Der Aufwand den Ron Zacapa betreibt, hat eine klare Botschaft -ich bin ein besonderer Rum- So präsentiert, verdeutlicht man den Wert einer Schöpfung. Aus den drei verkosteten Abfüllungen gefiel der Solera 23 am besten. Er passte auch zur anschließend gerauchten Ramon Allones Zigarre sehr gut. Allen Beteiligten hat es viel Freude bereitet und ich wünschte, es gäbe mehr solche Aktionen.

Freitag, 10. April 2009

Rumtrinken mal zwei

Berlin ist eine tolle Stadt, besonders für Bartender. Am Montag hatten wir ja zwei Rum Tasting. Das Eine von Mixology mit Ian Burrell. Zu verkosten gab es 22 Rums und viel Information von Ian, der ein guter Unterhalter ist. Er berichtete von seinen vielen Besuchen in diversen Distillerien und seinen Gesprächen mit den Masterdistillern. Ich kenne sehr viele Rums, aber die Vielfalt ist so groß, dass es wieder einiges zu entdecken gab. Unter anderem ein tolles Produkt aus Hawai, abgefüllt in Plastikflaschen, so klebrig, dass er in der Flasche kleben bleibt. Eine positive Überraschung war für mich der Havana Club von Bacardi, den es hier nicht zu kaufen gibt. Am späten Nachmittag gab es dann ein Tasting von Trois Rivières, La Mauny und Rivière du Mat im Lebensstern. Anwesend war Christian Vergier der für die Produkte verantwortlich ist. Er hat uns dann von seinen "Kindern" erzählt und wir konnten 9 davon probieren. Hier hat mir der Vieux Single Cask besonders gefallen. Besonders gefallen hat mir, das Bastian Heuser und Ian Burrell, sowie einige Teilnehmer der Mixology Veranstaltung, auch noch dazu kamen. So konnten noch ein paar Infos getauscht werden und wir hatten einen schönen Abend. Am Schluss hatte ich dann 36 Rums verkostet. In welcher Stadt gibt es sonst zwei so hochkarätige Veranstaltungen an einem Tag? Berlin ist eben toll!

Samstag, 4. April 2009

Das Sazerac Experiment

Ich hab ja schon immer gesagt, zuviel Freizeit ist nicht gut, da kommt man nur auf dumme Gedanken. Es ist Donnerstag und ich sitze mit meiner Frau ganz entspannt am Tresen des Lebensstern.Wie wir da so sitzen und überlegen was wir denn trinken könnten, habe ich eine Eingebung - Sazerac mit Rum, mit Rhum Agricole um ganz genau zu sein. Wir wollen eine Zigarre rauchen und der Sazerac ist ein schöner Begleiter. Der erste wurde mit einem Dillon gemixt. Das Ergebnis war ok, der Rhum allerdings hatte nicht genügend Kraft, um wirklich überzeugen zu können und der Drink geriet etwas zu süß. Ich erklärte den Tresen zur Versuchsanstalt und im zweiten Versuch wurde dann ein J.Bally Pyramide 12 Jahre vermixt, der Absinth gewechselt und etwas weniger Zucker. Jetzt machte der Drink richtig Spaß. Für diejenigen, die ihren Sazerac am liebsten mit Cognac trinken, ist das eine schöne Alternative. Vom vorigen Ergebnis angestachelt, durste ich nach einem dritten Versuch. Ich finde, dass jeder Drink eine Steigerung zu seinem Vorgänger sein sollte. Was für Wein gilt, gilt auch für Cocktails! Das Schlimmste ist doch, wenn mich Getränke langweilen. Also habe ich etwas bestellt, wofür mich einige wahrscheinlich für verrückt erklären. Einen Sazerac mit Trois Rivières Vieux 1953. Und das meine lieben Hobby- und Profitrinker war eine Offenbarung. Wow, was hat dieser Rhum für eine Kraft, für eine Finesse. Er ist extrem lang anhaltend und facettenreich, ein absoluter Bolide der mir beim Gedanken daran ihn pur zu trinken fast Angst einflösd. Das ist ein Sazerac, den ich sicher nicht vergessen werde.

Donnerstag, 2. April 2009

Berlin Hauptstadt des Rums / Rhums

Wie jeder weiß, Berlin ist unsere Hauptstadt. Was noch nicht alle wissen, am Montag ist Berlin auch die Hauptstadt des Rums! Ian Burrell ist zu Gast bei Mixology und hält die Rum Exotika Master Class. Es wird viele Infos geben und einiges an flüssigem Lehrstoff. Im Lebensstern ist Christian Vergie der Master Blender von La Mauny zu Gast. Er wird über Rhum Agricole berichten, und natürlich gibt es auch hier flüssigen Lehrstoff. Zum Beispiel La Mauny, Trois Rivieres, Riviere du Mat, um nur einige zu nennen. Für die Veranstaltung im Lebensstern gibt es noch zwei kostenlose Plätze. Start ist 17.00 Uhr Wer Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden unter 0177 936 93 16 oder dirk@drum-cigarclub.de Natürlich werde ich über beide Veranstaltungen berichten - meine Leber tut mir schon jetzt leid;)

Ein perfekter Abend

Dienstag Abend in Hamburg - das Haar sitzt 21.00 Uhr Cafe Paris, treffen einen Bekannten der jetzt dort arbeitet, bekommen einen Tisch - das Haar sitzt 22.30 Uhr gehen in den Löwen, 2 Plätze sind reserviert, wunderschöne Bar - das Haar sitzt 0.00 Uhr bei Herrn Pupillo in der Bar des Hotel Vier Jahreszeiten, rauchen genüsslich eine Zigarre - das Haar sitzt In Hamburg angekommen stellt sich die Frage, wo meine Frau und ich heute eine Zigarre rauchen können und das in einer guten Bar. Also das Netzwerk via Facebook genutzt und nach kurzem war klar wo wir hingehen. Aber erstmal was essen! Wir gehen also ins Cafe Paris zum Essen. Der Laden ist rappel voll. Ein netter junger Mann kommt uns entgegen, und was soll ich sagen, der stellv. Restaurantleiter ist ein Bekannter aus Berlin, den ich allerdings in Kanada vermutete. Die Freude ist groß, wir bekommen einen Tisch und alles ist bestens. Dann geht es rüber in den Löwen und wieder treffen wir auf bekannte Gesichter. Philipp und Torben haben Dienst, wir sitzen an der Bar und genießen. Herr Meyer, was soll ich sagen - Chapeau. Danach geht es in die Bar des Vier Jahreszeiten. Eine kleine Bar in der man Zigarre rauchen kann, betreut von Herrn Pupillo, der schon über 70 sein soll (kann ich gar nicht glauben) und seit über 30 Jahren hinter dem Tresen steht. Hier ist die Auswahl der Getränke ganz anders gelagert, eben eine klassische Hotelbar, nicht modern aber sehr charmant. Ein sehr gelungener Abend!

Donnerstag, 26. März 2009

Kitsch as Kitsch can

Wie kann man nur eine soooooo kitschige Flasche designen? Also habe ich den Rum Namens Porfidio wegen der hässlichen Flasche und den damit verbundenen Vorurteilen geordert. Nicht nur - auch die Geschichte des jungen Unternehmens hat mich neugierig gemacht. Um das Fazit vorweg zu nehmen, ich war angenehm überrascht. Porfidio ist eine Marke, die in der Spirituosengemeinschaft für viel Wirbel gesorgt hat. Die Marke ist von Martin Grassl, einem österreichischen Unternehmer gegründet worden. Porfidio ist seit seinem Start am Anfang der 90er Jahre enorm erfolgreich gewesen. Er war der Sieger in vier aufeinanderfolgenden Jahren des Tequila-Preises Weltmeister Añejo mit der höchsten einer Tequila-Marke jemals gegebenen Punktzahl (98 aus 100). Verbunden mit dem Erfolg ging der Preis durch die Decke. Darauf wurden Porfidio und Herr Grassl in eine Verschwörung mit den mexikanischen Behörden und anderen Erzeugern verstrickt. Auf dem Höhepunkt der Fehde wurde Grassl gezwungen, Mexiko nach Todesdrohungen gegen sich und seine Familie sowie einem Haftbefehl von Interpol, zu fliehen. Der Haftbefehl soll auf Geheiß der mexikanischen Regierung ausgestellt worden sein. Die Hauptanschuldigung war, dass Porfidio unechten Tequila erzeuge. Zusätzlich gab es eine verwirrende Vielfalt von Gerüchten, die die Industrie in Umlauf setzte. Es wurden allerdings nie Beweise gefunden, die die Gerüchte hätten unterstützen können. Porfidio ist jedenfalls noch auf dem Markt und die Brennerei ist für Besucher offen. Sicher ist auch, dass die Marke viele Feinde im Land hat, in dem sie erzeugt wird. Ob das wegen wahrgenommener Unregelmäßigkeiten oder vielleicht mehr mit dem Neid von mexikanischen Erzeugern zu tun hat, bleibt offen. Porfidio hat es jedenfalls nicht geschadet, das Produkt ist populärer als jemals zuvor, und die Range wurde um dem Rum erweitert. Der Rum wird nur aus frisch gepresstem, reinem Zuckerrohrsaft hergestellt, es werden nur reife und gesunde Pflanzen verwendet. Aus diesem Grund wird das Zuckerrohr auf traditionelle Weise von Hand mit der Machete geerntet. Für einen so frischen Rhum finde ich ihn erstaunlich weich und angenehm, im Mund ist er samtig mit dezenter Süße. Die Flaschen sind allesamt Unikate, was sie in meinen Augen nicht schöner macht. Vielleicht hat der Kollege von Puro de Agave ja noch was interessantes über Porfidio zu berichten. Den Tequila hab ich übrigens noch nie probiert.

Sonntag, 22. März 2009

Rum und die Karibik

Sehr eindrucksvoll konnte ich erleben wie Rum zur Karibik gehört. Vergleichbar mit Bayern und seinem Bier. Auf der ITB für Brugal tätig, waren wir auch für das Personal der Dominikanischen Republik zuständig. Die Damen und Herren tranken ganz selbstverständlich ihre tägliche Portion Rum, oft auch schon zur Mittagszeit. Als Cuba Libre Version oder sehr gerne auch mit Sprite, nicht wenige eben einfach pur. Ebenso die Herrschaften der anderen Karibik Länder, die keine eigene Versorgung hatten. Rum gehört hier zum Leben dazu und ich habe jetzt richtig Fernweh! Señor Don Andres Brugal Montaner, ein spanischer Einwanderer, der seine Kenntnisse zur Herstellung von Rum auf Cuba erwarb, gründete 1888 Brugal in der Dominikanischen Republik. Um die Herstellung wird ein großes Geheimnis gemacht, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Alle Inhaltsstoffe von Brugal stammen aus der Dominikanischen Republik. Es wird nur der gereifte Rum abgefüllt. Dieser lagert in Puerto Plata in weißen amerikanischen Eichenfässern. Bei Brugal lagern mehr Eichenfässer als irgendwo sonst in der Karibik. und es ist der einzige Rum, dessen Herstellung, Reifung und Abfüllung ausschließlich in der Dominikanischen Republik stattfindet. Brugal ist momentan auf Platz 20 in der globalen Spirituosen-Industrie und verzeichnet dynamische Wachstumsraten. Mit über 80 Prozent Marktanteil ist es die führende Marke in der Karibik und der meist getrunkene Rum in der Dom. Rep. (Quelle Maxxium) Seit Feb. 2008 gehört der Edrington Group, die The Famous Grouse Whisky, Cutty Sark, Macallan und Highland Park produzieren, 60% von Brugal. Damit dürfte sich die Familiengeschichte wohl deutlich verändern.